Prävention von sexualisierter Gewalt im Sport

Gemeinsam mit dem Stadtsportbund Aachen e.V. möchte der Eupener Sportbund das Thema der „Prävention Sexualisierter Gewalt im Sport“ aufgreifen und im Rahmen eines Erasmus+ Projektes der euregionalen Öffentlichkeit zugänglich machen.

Sport zählt für Kinder und Jugendliche zu den beliebtesten Freizeitbeschäftigungen. Sie sind in großer Zahl in den Sportvereinen unseres Landes aktiv und werden von engagierten, sportbegeisterten Heranwachsenden und Erwachsenen betreut.

Wir wissen alle: der Sport schafft emotionale Nähe, die viele von uns fasziniert und die in der heutigen Zeit für das soziale Miteinander so wichtig geworden ist. Es sind aber gerade diese emotionale Nähe und die Betonung der Körperlichkeit, die den Sport für potenzielle Täter und Täterinnen so attraktiv macht. Dann kann es im Sport zu Grenzüberschreitungen und Missbrauch kommen und es zeigt sich, dass der Sport im Verein keine geschützte Insel, sondern Teil unserer Gesellschaft ist.

Viele Vereine sind im Umgang mit dem Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ unsicher. Wir möchten mit dieser Initiative dabei helfen, dass das Thema „Sexualisierte Gewalt im Sport“ in keinem Verein tabuisiert wird und den Vereinen Möglichkeiten aufgezeigt werden, präventiv tätig zu werden.

Das Projekt

In den kommenden Monaten werden wir gemeinsam mit unseren Partnern des Stadtsportbunds Aachen e.V. eine Reihe von Veranstaltungen und Maßnahmen organisieren, zu denen wir alle interessierten Vereine und Personen einladen möchten.

  • 29.09.2021 und 03.11.2021: Auftaktveranstaltungen in Eupen und Aachen
  • 4. + 5. März 2022: Workshop für Übungsleiter:innen, Trainer:innen, Vereinsvorstände –> Ausarbeitung eines Ehrenkodex  und Leitfadens
  • 11. + 12. Juni 2022: Ausbildung zur Ansprechperson
  • 23. September 2022: Großes Treffen mit allen Vereinen, Partner, politischen Vertretern usw.
  • 7. Dezember 2022: Abschlussveranstaltung des Erasmus+ Projekts mit Ausblick auf die weitere Vorgehensweise.

Alle Informationen zu unserem Projekt finden Sie hier auf unserer Webseite und unseren Social Media Kanälen (Facebook und Instagram). Gerne können Sie sich auch für unseren Newsletter einschreiben, mit dem wir über den Fortlauf des Projektes berichten werden.

Die Medien berichten
  • BRF Bericht vom 2. Oktober 2021
  • Bericht von Antenne AC vom 3. November 2021
  • Das GrenzEcho berichtet auf Seite 22 von unserem Projekt am 9. November 2021 (s. Download Bereich)

Ansprechpartnerin