Die Geschichte des Eupener Sportbundes ist eng mit den Menschen und Vereinen unserer Stadt verbunden. Schon in den Anfängen organisierte der ESB beliebte Wandertage, an denen sich die breite Öffentlichkeit beteiligte. Ein Meilenstein war das von Fred Simon geleitete Sing- und Sportlager, das bis 1971 stattfand und als Vorläufer unseres heutigen Sport- und Ferienlagers gilt. Dieses Lager wird bis heute jedes Jahr gemeinsam mit der Stadt Eupen organisiert – 2025 bereits zum 66. Mal.

Ein weiteres Highlight war von Beginn an die Ehrung der Sportler:innen des Jahres. Mit bis zu 800 Zuschauer:innen im Sportzentrum, großartigen Vorführungen und beeindruckenden Preisträger:innen war sie über Jahrzehnte der Höhepunkt im Sportkalender. Der erste Titel ging 1971 an den Reiter Edgard Cüpper. Die letzte große Gala fand 2004 statt – damals durfte sich Christian Gerkens (LAC Eupen) über die Auszeichnung freuen. Später wurde die Ehrung in kleinerem Rahmen fortgeführt, seit 2014 in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Eupen. Heute steht sie ganz im Zeichen der Wertschätzung für alle Sportler:innen sowie für ehrenamtlich Engagierte, die seit mehr als 25 Jahren in ihren Vereinen wirken.

Im Laufe der Jahre wuchs der Aufgabenbereich des ESB stetig – ehrenamtlich war dies irgendwann nicht mehr zu bewältigen. So beschloss der Verwaltungsrat 2012, hauptamtliche Unterstützung einzustellen. Im April 2013 begann die erste Mitarbeiterin ihre Arbeit, seit August 2018 kümmern sich nun zwei hauptamtliche Kräfte um die vielfältigen Aufgaben: von der Organisation der Sportlager über die Hallenverwaltung bis hin zu Ehrungen und Projekten.

Damit zeigt sich: Der Eupener Sportbund hat Tradition – und entwickelt sich doch immer weiter, um den Sport in Eupen lebendig zu halten.