Eupener Sportvereine stellen sich vor

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Klein aber fein – so beschreibt man wohl am besten das Programm, das sich den Besuchern am 6. September im Sportzentrum in Eupen anlässlich des 14. Tages der Offenen Tür bot. Im Vergleich zu den Veranstaltungen der letzten Jahre war nur eines anders: die Location. Wurde in den letzten Jahren immer am ersten Sonntag des Monats September im KMILE im Bellmerin geschnuppert, so stellten sich die Eupener Sportvereine in diesem Jahr im Eupener Sportzentrum vor.

Den Anfang machte um 13 Uhr die Rhönradabteilung des Eupener Turnvereins mit einer Vorführung: die sechs jungen Mädchen zeigten ihr Können auf sehr anschauliche Art und Weise. Dieser Auftritt gab den Zuschauern Lust auf mehr, drehten doch einige im Anschluss daran noch einige Runden im Rhönrad. Die Twirling- und Rollstuhltanzgruppe „The Happy Holidays“ motivierte alle Besucher von ihren Sitzen aufzustehen und auf das Feld zu kommen. Sie verdeutlichten, dass Jung und Alt, behindert oder nicht-behindert gemeinsam mit Spaß und Freude tanzen können. Um 15 Uhr wurde die Halle von den Sportlern des Taekwondo-Club TVDSG „Han-Kook“ Eupen gestürmt. Trainerin Anita Weynand hatte eine abwechslungsreiches Programm aufgestellt und wusste ihre Schützlinge gekonnt in Szene zu setzen. Im Anschluss daran bestand für alle die Möglichkeit mit Maryse Coppens die eigenen koordinativen Fähigkeiten beim Zumba zu testen. Nicht überraschend ist wohl, dass dieses Angebot fast ausschließlich nur von Frauen wahrgenommen wurde.

Der Fechtclub Eupen und die Kgl. Sebastianus Schützengesellschaft Kettenis boten derweil von 13 bis 17 Uhr ein Schnuppertraining an. Am Luftgewehrstand der Schützen sowie an den verschiedenen Übungen der Fechter standen die Interessenten zeitweise Schlange. Des Weiteren hatten Mitarbeiter des KMILE vor dem Sportzentrum einen Stand aufgebaut und informierten über ihr Institut und das Militär. Der Kgl. Auto-Moto Club Eupen stellte derweil einige Fahrzeuge aus und berichtete anschaulich über die eigenen Aktivitäten.

Die Geschäftsführerin des Eupener Sportbundes, Anne Brüll sprach im Anschluss von einer gelungenen Veranstaltung: „In diesem Jahr waren weniger Besucher als im letzten Jahr beim Tag der Offenen Tür, dies war aber auch zu erwarten, waren doch mit der „Tanzenden Stadt“ und der Eröffnung des Alten Schlachthofes einige andere Events in Eupen. Die Leute, die trotzdem den Weg ins Sportzentrum gefunden haben, hatten Spaß und haben sich den Gedanken Be Active – Sei aktiv, der hinter der Europäischen Woche des Sportes steht, zu Herzen genommen. In den nächsten Jahren sollte man jedoch darüber nachdenken, inwiefern man das Konzept der „Tanzenden Stadt“ mit dem Tag der Offenen Tür kombinieren kann.“